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Überblick unserer Forschungsaktivitäten

Aktuelle Projekte

CLUG


CERTIFIABLE LOCALISATION UNIT WITH GNSS IN THE RAILWAY ENVIRONMENT

Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts CLUG wird die Realisierbarkeit einer ausfallsicheren, an Bord befindlichen Mehrfachsensor-Lokalisierungseinheit unter Einsatz von GNSS, Streckenkarten und einer minimalen Anzahl von Referenzpunkten bewertet.

Dieses Projekt wird von der Europäischen Kommission unter dem Programm H2020-EU.2.1.6.3. finanziert.:

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Für das europäische Eisenbahnnetz kann das Globale Satellitennavigationssystem den Weg zu verbesserten Lokalisierungsfunktionen bereiten. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts CLUG wird die Realisierbarkeit einer ausfallsicheren, an Bord befindlichen Mehrfachsensor-Lokalisierungseinheit unter Einsatz von GNSS, Streckenkarten und einer minimalen Anzahl von Referenzpunkten bewertet. Außerdem wird die Verwendung eines an Bord befindlichen Systems zur kontinuierlichen Lokalisierung geprüft, das Informationen über Position, Geschwindigkeit und andere dynamische Eigenschaften des Zuges bereitstellt. Das Projekt, das Eisenbahngesellschaften, die Branche der Eisenbahnsignaltechnik, Navigationsfachleute, ein Forschungsinstitut und eine Fachkraft für Zertifizierung vereint, verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Zugdigitalisierung und -automatisierung zukunftssicher zu gestalten.
(~ Quelle: CORDIS Informationsblatt)

Dieses Projekt wird eine Missionsanalyse / Bedarfsermittlung und eine vorläufige Machbarkeitsstudie einer On-Board-Lokalisierungseinheit mit den folgenden Merkmalen durchführen:

  • ausfallsichere integrierte Multisensor-Lokalisierungseinheit, die aus einem Navigationskern (IMU, Drehzahlmesser usw.) besteht, der mithilfe von GNSS, Streckenkarten und einer minimalen Anzahl von Referenzpunkten als Referenz herangezogen wird
  • kontinuierliches Lokalisierungssystem an Bord, das Standort, Geschwindigkeit und andere Dynamiken des Zuges liefert
  • betriebsbereit und interoperabel im gesamten europäischen Schienennetz
  • kompatibel mit der aktuellen ERTMS TSI oder mit ihren zukünftigen Entwicklungen

Das Projekt CLUG wird unter dem Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation H2020-EU.2.1.6.3. gefördert.


Projektzeitraum: 12.2019 – 11.2021

NavCert überprüft die fehlerfreie Funktionalität der GNSS-Einheit und führt im Anschluss eine prototypische Zertifizierung des Systems durch.
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GEARS


Authentifiziertes robustes GALILEO Zeitmesssystem

Entwicklung einer Komplettlösung vom Empfang von GNSS-HF-Signalen bis zur Verteilung von Zeit- und Frequenzinformationen an Benutzer kritischer Infrastrukturen, die Zeit und Frequenz benötigen.

Dieses Projekt wird von der Europäischen GNSS-Agentur im Rahmen der Zuschussvereinbarung Nr. GSA_GRANT_05_2017-02 gefördert.:

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Das Projekt GEARS, ein Projekt der Europäischen GNSS-Agentur, hat die Entwicklung eines neuen Galileo-basierten Zeitmessungsempfängers zum Ziel. Das Konzept von GEARS besteht darin, eine neue Komplettlösung vom Empfang der GNSS-Hochfrequenzsignale bis hin zur Verteilung von Zeit- und Frequenzinformationen an Nutzer kritischer Infrastrukturen, die Zeit und Frequenz benötigen, zu definieren und bereitzustellen.

Das Ziel des GEARS-Forschungsprojekts besteht darin, einen Zeitempfänger zu entwickeln, der sich auf die Bedürfnisse der Benutzer kritischer Anwendungen stützt, d. H. Auf die Sektoren Energie, Finanzen und Telekommunikation. Die GEARS-Produkte sind so konzipiert, dass sie den zeitlichen Anforderungen kritischer Benutzer vollständig gerecht werden, indem ein hohes Maß an Sicherheit implementiert wird. Das GEARS-Projekt zielt darauf ab,

  • Verbesserung der Leistung und Belastbarkeit von Galileo- und GNSS-Timing-Empfängern
  • Entwickeln und demonstrieren Sie den Betreibern die Wirksamkeit einzigartiger Galileo-Dienste
  • Stärkung der Marktakzeptanz durch Standardisierungsaktivitäten

Das Projekt GEARS wird von der Europäischen GNSS-Agentur im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. GSA GRANT 05 2017-02 finanziert.


Projektzeitraum: 07.2019 – 06.2021

NavCert trägt in zwei Formen zum GEARS-Projekt bei. NavCert prüft den Prototyp in seinem akkreditierten GNSS-Labor in Bezug auf Multi-Szenario- und gemischte Bedrohungen für Ausfallsicherheit und Robustheit. Des weiteren unterstützt NavCert die Entwicklung eines neuen Standards und von Zertifizierungssystemen für einen Galileo-basierten und GNSS-Zeitmessungsempfänger.

IntAirNet


Inter Aircraft Network - Vernetztes Fliegen ohne Infrastruktur

Im Forschungsprojekt IntAirNet soll ein Funkverfahren für eine Bord-Bord-Kommunikation über längere Distanzen und mehrere Teilnehmer entwickelt werden.

Das Projekt IntAirNet wird im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms LuFo V3 des BMWi gefördert.

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Im Verbundvorhaben IntAirNet soll das für Bord-Boden-Kommunikation entwickelte Funk- und Datenübertragungsverfahrens LDACS (L-band Digital Aeronautical Communications System) für die Bord-Bord Kommunikation von Flugzeugen erweitert werden. Durch die Kommunikation in einem mehrere Flugzeuge umfassenden Netzwerk können Nachrichten oder Daten von einem Sender auch den Empfänger erreichen, wenn dieser außerhalb der direkten Funkreichweite liegt, indem weitere Flugzeuge im Netzwerk als Relais-Stationen genutzt werden.

Im Verbundvorhaben IntAirNet soll die Leistungsfähigkeit des Funkverfahrens LDACS gesteigert werden. Gleichzeitig werden Konzepte und Applikationen für die Bord-Bord Kommunikation von Flugzeugen erarbeitet. Eine leistungsfähige und über größere Distanzen reichende Funktechnik mit hohen Datenraten ist eine der Grundvoraussetzungen dafür, dass der moderne Luftverkehr mit seiner steigenden Anzahl von Flugbewegungen heute und in Zukunft überhaupt abgewickelt werden kann. So können beispielsweise Anweisungen der Flugsicherung nicht nur in direkter Funkreichweite im Flughafenumfeld übermittelt werden. Weitere Flugzeuge im Netzwerk dienen als Relais-Stationen und übermitteln über größere Entfernungen längerfristige Anweisungen der Flugsicherung. So kann auch die Anwendung von 4D-Trajektorien unterstützt werden.
Als weiteren Anwendungsfall können Flugzeuge meteorologische Informationen an andere Teilnehmer im umgebenden Luftraum verteilen. Mit der Verbesserung und Weiterentwicklung der verwendeten Funktechnik können die Sicherheit und Effizienz im Flugbetrieb drastisch gesteigert werden.

Das Projekt IntAirNet wird im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms LuFo V3 des BMWi gefördert.

Projektträger ist der Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie des DLR


Projektzeitraum: 01.2019 – 03.2022

NavCerts Beitrag ist die Evaluierung vorhandener regulatorischer Anforderungen sowie Standards und der Datensicherheit. Dabei soll aufgezeigt werden, welche Standards weiter zu entwickeln sind und es werden Sicherheitsanforderungen definiert. Die Anforderungen werden mit der geplanten Realisierung abgeglichen und es wird überprüft, dass diese beim Demonstrator und den Tests berücksichtigt werden.

sAFE


Aftermarket eCall For Europe

Definition von Standards und Spezifikationen für den Einsatz von eCall Aftermarket Systemen

Das Projekt sAFE wird unter dem CEF „Connecting Europe Facility“ Programm von der Innovation and Networks Executive Agency (INEA) der Europäischen Kommission finanziert.

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Das Projekt „sAFE - Aftermarket eCall for Europe“ soll den Weg für eine effektive und kostengünstige Aftermarket eCall-Lösung für jeden Fahrzeugtyp ebnen. Dafür werden im Projekt spezifische Standards, Betriebsverfahren, Tests und Zertifizierungen entwickelt. Durch den Einsatz von Aftermarket eCall-Lösungen soll die Verkehrssicherheit erhöht werden. Das Projektkonsortium besteht aus 23 internationalen Organisationen und arbeitet in diesem Projekt gemeinsam an einer gesamteuropäischen Lösung.

Ziel des Projekts „sAFE - Aftermarket eCall for Europe“ ist es, die Standards und Spezifikationen zu definieren, die den Weg für den Einsatz von Aftermarket-Systemen für eCall ebnen. Durch den Einsatz sollen die Zahl der Todesfälle in der EU, sowie die Schwere der durch Verkehrsunfälle verursachten Verletzungen, verringert werden.

Das Projekt sAFE wird mit 2,7 Mio. EUR von der „Connecting Europe Facility“ der Europäischen Union kofinanziert.


Projektzeitraum: 01.2019 – 12.2020

Neben der Übernahme von Projektmanagement-Aufgaben analysiert NavCert vorhandene Standards und stellt die Anforderungen für neue Standards und Konformitätsprüfspezifikationen zusammen.

SynCoPark


Automatisiertes Parken in Parkhäusern

Synergien durch Kooperation und Standardisierung beim herstellerunabhängigen automatisierten Parken

gefördert durch:

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Im Projekt SynCoPark (Synergien aus Kooperation und Standardisierung im herstellerunabhängigen automatisierten Parken) entwickelt das Projektteam aus Wissenschaft und Industrie eine Standardisierung für die Qualifizierung und Zertifizierung von Infrastruktur im Parkhaus und Fahrzeugen. Damit sollen Parkvorgänge in unterschiedlichen Automatisierungsgraden unabhängig vom Fahrzeughersteller, Infrastrukturdienstleister und Parkhausbetreiber erzielt und eine flächendeckende Verbreitung des automatisierten Parkens unterstützt werden.

Kernziel des Projekts ist die Entwicklung eines Standards für das hersteller- und betreiberübergreifende Zusammenspiel der Komponenten im Gesamtkonstrukt Mensch-Fahrzeug-Parkhaus sowie auf technischer Ebene Kommunikation-Sensorik-Aktorik.

Das Projekt SynCoPark wird aus Mitteln des Forschungsprogramms zur „Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr“ vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit 2,6 Mio. Euro gefördert.


Projektzeitraum: 10.2018 – 12.2020

NavCert analysiert vorhandene Standards und stellt die Anforderungen für neue Standards und Konformitätsprüfspezifikationen zusammen.

Themenarchiv

Abgeschlossene Projekte

Automatischer Fahrzeugnotruf eCall

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Verbesserungen von bestehenden Standards in Verbindung mit Empfehlungen für den sicheren Einsatz von eCall Systemen

HeERO adressierte den pan-europäischen fahrzeuginternen Notrufdienst „eCall“, der auf der europaweiten Notrufnummer 112 basiert. Während der dreijährigen Projektlaufzeit (2011 – 2013) startete das HeERO-Konsortium aus neun europäischen Ländern das harmonisierte, interoperable 112-basierte Notrufsystem (E112). 2013 startete ein neues Konsortium, bestehend aus 6 Ländern das HeERO II Projekt. NavCert war in beiden Projekten Projektleiter für die Gesamtevaluation. Dies beiinhaltete das Durchführen von Tests unter realen Bedingungen und die Validierung in Hinblick auf die einheitlichen Europäischen eCall Standards, welche von Europäischen Normierungs Gremien festgelegt worden sind. Ergebnis waren vielfältige Verbesserungen von bestehenden Standards in Verbindung mit Empfehlungen für den sicheren Einsatz von eCall Systemen.

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In I_HeERO wurde die notwendige Leitstellen Infrastruktur vorbereitet, um den eCall Service und die Kompatibilität zur europaweiten Einführung von eCall im September 2017 zu gewährleitsen. NavCert Fokus lag auf der Definition und Durchführung einer Konformitätsbewertung aller Leitstellen. Alle Leitstellen waren gesetztlich zu dieser Konformitätbewertung verpflichtet, sofern sie Notrufe basierend auf 112 bearbeiten.

Elektromobilität

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Teilprojekt des "Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen"

Datenschutzkonforme Auskunfts- und Datenplattform, auf der Informationen bereitgestellt werden, die für andere Teilprojekte oder Dritte von generellem Interesse sind

IKT Services bietet verkehrsmittelübergreifende, überregionale Dienste für die Nutzer der Elektromobilität und die Anbieter regionaler Mobilitätsdienste. Darüber hinaus stellt sie eine Auskunfts- und Datenplattform, die für andere Teilprojekte oder Dritte Informationen von generellem Interesse bietet (z. B. Statistikdaten zur Nutzung von Fahrzeugen und Ladestellen).

 

GNSS gestützte Fahrerassistenzsysteme

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In FAMOS wurden drei ortungsbasierte Fahrerassistenzapplikationen untersucht: Ein- und Ausfädelassistent, Green Driving und Unfallstellenschwerpunktwarner. Diese wurden auf einer Versuchsplattform prototypisch realisiert. Unser Fokus lag auf der Anwendbarkeit von neu aufkommenden Automotive Standards nach ISO 26262, Validierung der Entwicklung und der Identifikation eines Zertifizierungschemas.

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Im Projekt GENEVA wurden proaktive und skalierbare Assistenzsysteme, die speziell auf komplexe Situation im Stadtverkehr angepasst sind, entwickelt. Diese Assistenzsysteme erhöhen und verbessern die Verkehrssicherheit im innerstädtischen Bereich für alle Verkehrsteilnehmer. Unser Fokus lag auf der Anwendbarkeit von neu aufkommenden Automotive Standards nach ISO 26262,Validierung der Entwicklung und der Identifikation eines Zertifizierungschemas.

Notruf-Management

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Im EMYNOS Projekt wurde eine "Next Generation"-Notruf-Management-Platform entwickelt. Damit sollte es möglich sein, extreme Notfall Situationen, wie Naturkatastrophen oder Terroristische Anschläge, aber auch herkömmliche Notrufe für Notarzt oder Polizei souverän und zuverlässig zu verarbeiten.

NavCert Fokus in diesem Projekt war die Untersuchung aller Aspekte, die notwendig sind, um eCalls von leitungsvermittelten GSM Netzwerken zu paketvermittelten Netzwerken wie 5G zu übergeben. Dadurch können mehr Informationen bezüglich des Notrufs gesendet und Echtzzeit-Updates durchgeführt werden.

Satellitenempfänger

navcert-fosterZiel des Foster Projektes war die Entwicklung des ersten einsatzbereiten, sicheren und zuverlässigen galilEo Empfängers für ITS Anwendungen. Dieser Satellitenempfänger sollte die Galileo OS Authentifizierung unterstützen und durch spezielle Algorithmen und integrierter Hardware ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit garantieren. NavCert Fokus lag auf der Indentifikation von notwendigen Standards, die die Marktfähigkeit in Bezug auf Automotive Richtlinien wie ISO 26262 sicherten. Zusätzlich entwickelte NavCert ein privates Testprogramm zur Validierung und prototypischen Zertifizierung des Empfängers.

Umweltschutz

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Im OCD Projekt wurde ein Emissions Überwachungs- und Reporting Tool entwickelt, welches zur Minderung des CO2-Ausstoßes im Verkehr beitragen soll. NavCert Fokus war die Zertifizierung der entwickelten Lösung basierend auf einem freiwilligem Prüfplan. Das Prüfsiegel stellt die besonderen Merkmale des Produktes heraus: Integrität, Genauigkeit, Datensicherheit.

V2I Kommunikation

anika projektDas Projekt ANIKA hatte das Ziel, Notrufsäulen mit vorbeifahrenden Fahrzeugen kommunizieren zu lassen. Neben der technischen Spezifikation widmete sich ANIKA der Frage, welche V2I-Dienste von Notrufsäulen unterstützt werden sollten. Mit V2I-Technik versehene Notrufsäulen könnten zukünftig sogar dazu dienen, Warnmeldungen (z. B. Falschfahrer) an andere Fahrer und die Verkehrsmanagementzentrale zu geben. NavCert Fokus war auf der Identifikation von anwendbaren Standards als Grundlage für die Entwicklung und finale Validierung.

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